
Eine Vielzahl deutscher Familienunternehmen befindet sich im Eigentum mehrerer Familienmitglieder, häufig in disproportionaler Verteilung der Anteile untereinander. Gründe liegen in der Weitergabe von Anteilen zwischen den Generationen in Abhängigkeit etwa der Anzahl der Abkömmlinge und wieder ihrer Abkömmlinge in Folgegenerationen, oftmals auch in einer bewussten Entscheidung in Vorgängergenerationen, Mehrheiten durch eine disproportionale Verteilung an die nächste Generation zu schaffen, um klare Stimmführerschaften zu erzeugen.
Spätestens mit wachsendem Kreis von Familienmitgliedern und Gesellschaftern erhöht sich die Anteilszersplitterung; teilweise bewirkt dies auch mangelnde Bindung an das Familienunternehmen. Letztlich erschwert sich häufig Meinungsbildung und Entscheidungsfähigkeit für das Familienunternehmen. Um Entscheidungsfindungsfähigkeit zu stärken, helfen Stimmbindungsvereinbarungen oder Anteilsübertragungen in der Familie auf dann stimm- und entscheidungsstärkere Einzelgesellschafter oder Einzelstämme.
Die Übertragung von Anteilen im Gesellschafterkreis ist häufig, aber nicht immer, hinreichend im Gesellschafts- oder Gesellschaftervertrag geregelt. Die darin enthaltenen Regelungen sind gleichfalls häufig vor vielen Jahren oder Generationen durch die damaligen Gesellschafter aufgenommen, häufig passen sie nicht mehr zu den Zielbildern und Erwartungen und damit Realität der aktuellen, wie auch der kommenden Generation, insbesondere was Bewertungssystematik und Verfügbarkeit von Anteilen betrifft. Damit ein interner Anteilskauf finanzierbar ist, geben entsprechende Regelungen zumeist deutliche Abschläge von einer Bewertung vor, die mit Dritten zu erzielen wäre. Dieser Umstand kann zu Unverständnis und belastenden Diskussionen im Gesellschafter -und damit Familienkreis führen und letztlich das Entscheidungsgefüge im Gesellschafterkreis wie auch Gremien des Familienunternehmens (wie auch das Familiengefüge) belasten.
Unser Team von PETER MAY Family Equity Consulting unterstützt Gesellschafterfamilien in der Lösungsfindung. Neben der Dialogfähigkeit nimmt erwartungsgemäß die Unternehmensbewertung und Kaufpreisfinanzierung daran bedeutenden Anteil. Um Lösungen anbieten zu können, die eine Finanzierbarkeit ermöglichen, haben wir ein Netzwerk von mehr als 200 Family Offices, Stiftungen und Familienholdings namhafter Familien entwickelt, die als langfristig orientierte Kapitalgeber mit dem Werteverständnis einer Unternehmerfamilie sowohl interne Anteilsübertragungen re- oder co-finanzieren wie auch für einen unmittelbaren Erwerb Beteiligungskapital zur Verfügung stellen wie auch ,je nach Gestaltung, über eine Kapitalerhöhung dem Familienunternehmen zusätzliches Wachstumskapital bereitstellen können.
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Isabel Wessel I.WESSEL@PETERMAY-FOS.COM
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