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Deep Dives

Parallele Diskussionsrunden zu ausgewählten Themen

Am Nachmittag bieten unsere Deep Dives genügend Raum, um die Änderungsdynamiken und die erforderliche genetische Neucodierung von Familienunternehmen anhand von konkreten Cases aus Familienunternehmen zu diskutieren. Bereit für die neue Zeit! Wann immer sie beginnt.
01

Architektur der Unabhängigkeit: Wie die KGaA den Familieneinfluss vereint und bei Dräger die operative Inhaberführung das Unternehmen prägt

Mit Stefan Dräger, Vorsitzender des Vorstands der Drägerwerk AG & Co. KGaA

Moderator und Host: Dr. Michael Meier, Partner Egon Zehnder

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Die langfristige Sicherung des maßgeblichen Einflusses einer Unternehmerfamilie ist gerade in innovationsgetriebenen und kapitalintensiven Branchen eine besondere Herausforderung. Wie bleibt das Ruder fest in Familienhand?

In diesem exklusiven Deep Dive gewährt Stefan Dräger, CEO und Eigentümer der Drägerwerk AG & Co. KGaA, tiefe Einblicke in die Praxis eines Weltmarktführers. Er wird darüber sprechen, wie es dem Lübecker Technologiekonzern gelingt, globale Wettbewerbsfähigkeit mit dem zentralen, identitätsstiftenden Wert der ‚Enkelfähigkeit‘ zu vereinen. Im Kern steht die Frage, wie die uneingeschränkte Handlungsfähigkeit der Familie im operativen Tagesgeschäft sichergestellt wird – selbst in einem hochvolatilen Marktumfeld.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen konkrete strukturelle Lösungen: Wir analysieren die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) nicht nur juristisch, sondern als strategisches Bollwerk zur Machterhaltung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rolle der persönlich haftenden Komplementärin – oft der entscheidende Anker für den dauerhaften Familieneinfluss.

Weitere Schwerpunkte sind:

  • Governance & Rollenverteilung: Wir beleuchten die kritische Abgrenzung von Verantwortlichkeiten zwischen operativem Vorstand, Aufsichtsrat und den strategischen Eigentümern. Wie werden Konflikte vermieden und schnelle Entscheidungswege garantiert?
  • Schutzmechanismen: Welche spezifischen Governance-Instrumente sichern unternehmerische, langfristig orientierte Entscheidungen ab? Wie kann man sich gegen Torheit des Eigentümers schützen?
  • Kulturtransfer: Wie wird der "Familiengeist" lebendig gehalten?

Anhand des konkreten Praxisbeispiels Dräger und im direkten Austausch mit Stefan Dräger erfahren die Teilnehmenden, wie moderne operative Inhaberführung in einem komplexen Umfeld tatsächlich funktioniert. Der Workshop liefert übertragbare Prinzipien und Lösungsansätze, die Familienunternehmen helfen, ihre Unabhängigkeit zu bewahren und sich resilient für kommende Generationen aufzustellen.

02

Strukturstrategien für erfolgreiche Familienunternehmen: M&A, Holding & Co.

Mit Thomas Blohm, Geschäftsführender Gesellschafter der Harry Holding SE & Co. KG

Moderatoren und Hosts:
Prof. Dr. Christian Bochmann und Prof. Dr. Jan Bron, Flick Gocke Schaumburg, Hamburg / Frankfurt am Main

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Holdingstrukturen bieten Familienunternehmen klare Führungslogiken, erhöhen die strategische Flexibilität und schaffen eine zukunftsfähige Governance für Wachstum und Nachfolge. Im Gespräch gibt Thomas Blohm Einblicke aus erster Hand: Als geschäftsführender Gesellschafter von Harry-Brot hat er den Umbau zur Holding-Struktur vorangetrieben und berichtet über die zentralen Entscheidungsprozesse, die Vorteile einer solchen Struktur und seine praktischen Erfahrungen auf dem Weg von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung.

03

Führung in unsicheren Zeiten: Wachstum gestalten, Werte bewahren, Wettbewerbsfähigkeit sichern

Mit Entscheidungsträger:innen aus Familienunternehmen

Moderatoren und Hosts:
Sebastian Gatzer und Björn Hagemann, McKinsey & Company, Inc.

04

Mit Innovationen die Zukunft sichern – wie Familienunternehmen ihre Innovationskraft gezielt stärken, um langfristig erfolgreich zu bleiben

Mit Dr.-Ing. Anna-Katharina Wittenstein, Unternehmerin, Miteigentümerin und Mitglied des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN SE sowie Jan Henrik Leisse, CEO und Co-Founder der eleQtron GmbH

Moderator und Host:
Markus Gehrt, Partner und Geschäftsführer, Rochus Mummert Executive Consultants

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Die Zukunft gehört den Mutigen und den Wendigen

Technologischer Wandel in rasantem Tempo, wirtschaftliche Unsicherheiten und globale Konkurrenz stellen Familienunternehmen vor eine zentrale Frage: Wie sichern wir unsere Zukunft – und wie bleiben wir langfristig erfolgreich? Im Kern geht es um Innovationskraft. Um die Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln, neue Technologien sinnvoll zu nutzen und mit differenzierenden Leistungen – kurz: mit den besseren Produkten und Lösungen – die eigene Marktposition nachhaltig zu stärken.

Während internationale Konzerne mit enormem Kapital- und Ressourceneinsatz agieren, verfügen Familienunternehmen über besondere Wettbewerbsvorteile: Kundennähe, Entscheidungs-geschwindigkeit, unternehmerischer Mut, Wendigkeit, eine starke Unternehmenskultur und die Freiheit, langfristig denken zu können. Doch wie lässt sich diese besondere DNA gezielt in Innovationskraft übersetzen? Wie gelingt der Spagat zwischen bewährter Tradition und technologischer Weiterentwicklung? Was fördert und was hemmt die Fähigkeit Neues zu entwickeln? Und welche Rolle spielen die Unternehmenskultur und die Führung dabei?

Erleben Sie einen inspirierenden Austausch, Erfahrungen aus der Praxis und verschiedene Perspektiven zu dem Zukunftsthema Innovation im Gespräch mit meinen Gästen:

Dr.-Ing. Anna-Katharina Wittenstein ist Miteigentümerin und Mitglied des Aufsichtsrates der WITTENSTEIN SE. Vor dem Wechsel in den Aufsichtsrat war Frau Dr.-Ing. Wittenstein viele Jahre Mitglied des Vorstandes. Sie steht für die erfolgreiche Führung und Weiterentwicklung des traditionsreichen, global tätigen Familienunternehmens, dass zu den technologisch führenden und innovativsten Anbietern in seinem Markt zählt und dessen Erfolg auf starken Werten und einer klar verankerten Innovationskultur basiert. Darüber hinaus engagiert sie sich unter anderem für die Nachwuchsförderung durch die Stärkung der Bildung in den MINT-Fächern sowie die Unterstützung junger Erfinder: innen durch die Stiftung „Junge kreative Köpfe“.

Jan Leisse ist CEO und Co-Founder von eleQtron GmbH, dem ersten deutschen Quantencomputerhersteller und repräsentiert die Welt der disruptiven Zukunftstechnologien. Zuvor leitete er das Familienunternehmen Albrecht Bäumer GmbH als CEO und beriet Unternehmen in Transformations- und Restrukturierungsprojekten. Seine Schwerpunkte liegen in Unternehmensentwicklung, Innovation und agilem Management. Er engagiert sich für Europas technologische Souveränität im Quantencomputing und steht für wertebasiertes Management und Transformation.

05

Welt im Wandel – die Steuerung von Familienvermögen in Zeiten von Umbrüchen

Mit Wolf-Jakob Herpich, Geschäftsführer der solvia Vermögensverwaltungs GmbH (Das Single Family Office der Unternehmerfamilie Mast /Jägermeister)

Moderator und Host:
Carl von Wrede, Managing Director, UBS Europe 

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Die Welt befindet sich seit einiger Zeit in fundamentalen Umbrüchen. Alte Gewissheiten verlieren ihre Gültigkeit. Begriffe wie Blockbildung, Zölle, ausufernde Staatsschulden, künstliche Intelligenz bestimmen die Schlagzeilen. Zusammen mit Wolf-Jakob Herpich möchte Carl von Wrede Antworten auf die Frage finden, wie Familienvermögen in diesen herausfordernden Zeiten optimal ausgerichtet werden können und welche grundlegenden Herausforderungen bei der Verwaltung von Familienvermögen zu bewältigen sind.

06

Beirat richtig oder gar nicht –
zielführend konzipiert, wirksam gestaltet, zukunftsstark besetzt

Mit Klaus Ensinger, Beiratsvorsitzender der Ensinger-Gruppe und Frank Erbacher, Gesellschafter und Stiftungsvorstand von Erbacher – the food family

Moderator:innen und Hosts:
Dr. Arno Lehmann-Tolkmitt und Sabine Strick, PETER MAY The Family Business People

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Beiräte gibt es in allen Schattierungen und Ausprägungen: vom Modell „zahnloser Tiger“ und „teurer Zeitfresser“ bis hin zu „wertvoller Sparringspartner“ und professioneller Impulsgeber.“ Entscheidend ist, dass in der Konzeptionsphase die Aufgaben, Rollen, Arbeitsweise und die Besetzung in einer Kombi aus Familienmitgliedern und Externen genau auf die Ausgangsituation im Unternehmen und auf die Governance der Familie abgestimmt wurde. Zwei Unternehmer berichten aus der Praxis.